September 26, 2017

Imam Ibn Taymiyyah, Imam Izz ud-Din ibn abd is-Salam, Asharis, Maturidis und Ahl ul-Hadith

Šaykh des Islāms Taqī ud-Dīn Ahmad ibn Taymīyah [rahimahullāh gest. 728 n.H.] zitiert und stützt sich auf Šaykh des Islāms Izz ud-Dīn ibn abd is-Salām [rahimahullāh gest. 660 n.H.] bezüglich der Ašā’irah wie folgt:

وَكَذَلِكَ رَأَيْت فِي فَتَاوَى الْفَقِيهِ أَبِي مُحَمَّدٍ فَتْوَى طَوِيلَةً فِيهَا أَشْيَاءُ حَسَنَةٌ قَدْ سُئِلَ بِهَا عَنْ مَسَائِلَ مُتَعَدِّدَةٍ قَالَ فِيهَا وَلَا يَجُوزُ شَغْلُ الْمَسَاجِدِ بِالْغِنَاءِ وَالرَّقْصِ وَمُخَالَطَةِ المردان وَيُعَزَّرُ فَاعِلُهُ تَعْزِيرًا بَلِيغًا رَادِعًا وَأَمَّا لُبْسُ الْحَلَقِ وَالدَّمَالِجِ وَالسَّلَاسِلِ وَالْأَغْلَالِ وَالتَّخَتُّمُ بِالْحَدِيدِ وَالنُّحَاسِ فَبِدْعَةٌ وَشُهْرَةٌ . وَشَرُّ الْأُمُورِ مُحْدَثَاتُهَا وَهِيَ لَهُمْ فِي الدُّنْيَا وَهِيَ لِبَاسُ أَهْلِ النَّارِ وَهِيَ لَهُمْ فِي الْآخِرَةِ إنْ مَاتُوا عَلَى ذَلِكَ . وَلَا يَجُوزُ السُّجُودُ لِغَيْرِ اللَّهِ مِنْ الْأَحْيَاءِ وَالْأَمْوَاتِ وَلَا تَقْبِيلُ الْقُبُورِ وَيُعَزَّرُ فَاعِلُهُ

„Ebenso sah ich in den juristischen Rechtsurteilen von Abī Muhammad [Izz ud-Dīn ibn abd is-Salām] eine langes Rechtsurteil, WORIN SICH SCHÖNE SACHEN BEFANDEN, er wurde nach verschiedenen Fallfragen befragt. Er sagte darin: „Es ist nicht erlaubt, die Moscheen mit Gesang, Tanz oder dem Zusammenkommen bartloser Jünglinge, die begehrt werden, zu besetzen. Deren Täter wird gerichtlich mit einer strengen Strafe, die verbietet, bestraftt. Was das Tragen eines Ohrringes, Oberarmreifes, Ketten, Fesseln oder Ringe aus Eisen oder Kupfer angeht, so handelt es sich hier um eine Erneuerung und eine Art der Zurschaustellung — die schlimmsten Angelegenheiten sind jene, die neu [in die Religion] eingeführt werden — diese gehören ihnen im Diesseits und sind das, was die Bewohner des Feuers tragen werden, ebenso gehören sie im Jenseits ihnen, wenn sie so sterben. Es ist weder erlaubt, sich vor jemand anderen als Allah, ob er tot oder lebendig ist, niederzuwerfen, noch ist es erlaubt Gräber zu küssen — deren Täter wird gerichtlich bestraft.“

وَمَنْ لَعَنَ أَحَدًا مِنْ الْمُسْلِمِينَ عُزِّرَ عَلَى ذَلِكَ تَعْزِيرًا بَلِيغًا . وَالْمُؤْمِنُ لَا يَكُونُ لَعَّانًا وَمَا أَقَرَّ بِهِ مِنْ عَوْدِ اللَّعْنَةِ عَلَيْهِ قَالَ : وَلَا تَحِلُّ الصَّلَاةُ عِنْدَ الْقُبُورِ وَلَا الْمَشْيُ عَلَيْهَا مِنْ الرِّجَالِ وَالنِّسَاءِ وَلَا تُعْمَلُ مَسَاجِدَ لِلصَّلَاةِ فَإِنَّهُ “ { اشْتَدَّ غَضَبُ اللَّهِ عَلَى قَوْمٍ اتَّخَذُوا قُبُورَ أَنْبِيَائِهِمْ مَسَاجِدَ }

„Und wer auch immer einen von den Muslīmen verflucht, den muss man streng strafrechtlich verfolgen, denn der Gläubige ist nicht verflucht und wer das tut [und es stimmt nicht], zu dem kehrt der Fluch zurück. Er [Izz ud-Dīn] sagte: „Es ist nicht erlaubt, bei den Gräbern das Gebet zu verrichten und auch nicht bei den Schreinen, sowohl für Männer als auch für Frauen, und mache nicht die Moscheen zu Orten des Gebets, wenn diese [Gräber] darin sind, [Denn der Prophet ﷺ sagte:] „Allāhs Zorn wird gewaltiger, über die Menschen, die die Gräber ihrer Propheten zu Moscheen machen.“

. قَالَ : وَأَمَّا لَعْنُ الْعُلَمَاءِ لِأَئِمَّةِ الْأَشْعَرِيَّةِ فَمَنْ لَعَنَهُمْ عُزِّرَ . وَعَادَتْ اللَّعْنَةُ عَلَيْهِ فَمَنْ لَعَنَ مَنْ لَيْسَ أَهْلًا لِلَّعْنَةِ وَقَعَتْ اللَّعْنَةُ عَلَيْهِ . وَالْعُلَمَاءُ أَنْصَارُ فُرُوعِ الدِّينِ وَالْأَشْعَرِيَّةُ أَنْصَارُ أُصُولِ الدِّينِ

„[und] Er [Šaykh Izz ud-Dīn] sagte: „Was das Fluchen auf die Gelehrten der Ašʿārī-Imāme angeht, so wer sie verflucht, gegen ihn wird ein Urteil [Hukm] gefällt [also er wird gefangen genommen und geschlagen] und der Fluch kehrt auf ihn zurück. Wer auch immer auf einen flucht, der nicht zu den Verfluchten Leuten [Ahl al-Laʿnah] gehört, dessen Fluch kehrt auf ihn zurück. Die Gelehrten [Fuqahā] sind die Helfer des Furūʾ ad-Dīn [Zweige des Glaubens] und die Ašaʿrīyyah sind die Helfer des Usūl ad-Dīn [Fundamente].“

[Ibn Taymīyah, Majmū Fatāwa, Band 4 Seite 15-16, Druckversion: Majmū al-Malik Fahd, Erscheinungsjahr: 1995]

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