November 19, 2017

Der Sultan Nur ud-Din az-Zengi

Der Sultan Nur ud-Din az-Zengi, der Selcuke, der Türke, der Hanafī, der Aš’ārī, der Sūfī [rahimahullāh gest. 569 n.H.]

 

Seine Legende:

 

Imām Dhahabī [rahimahullāh] schreibt:

 

صَاحِبُ الشَّامِ ، الْمَلِكُ الْعَادِلُ ، نُورُ الدِّينِ ، نَاصِرُ أَمِيرِ الْمُؤْمِنِينَ ، تَقِيُّ الْمُلُوكِ ، لَيْثُ الْإِسْلَامِ أَبُو الْقَاسِمِ ، مَحْمُودُ بْنُ الْأَتَابَكِ قَسِيمُ الدَّوْلَةِ أَبِي سَعِيدٍ زِنْكِيِّ بْنِ الْأَمِيرِ الْكَبِيرِ آقْسُنْقُرَ ، التُّرْكِيُّ السُّلْطَانِيُّ الْمَلِكْشَاهِيُّ .

 

„Nūr ud-Dīn, der Herrscher von Šām, der gerechte König, der Unterstützer des Anführer der Gläubigen, der Gottesfürchtige der Königsreiche, Löwe des Islāms, Abū al-Qāsim, Mahmūd….. Zengī Sohn des großen Emirs Aqsunqar, der Türke, der Sultānī, der Malikšāhī.

 

Ibn Athīr [rahimahullāh] schreibt:

 

طَالعتُ السِّيَر، فَلَمْ أَرَ فِيْهَا بَعْد الخُلَفَاء الرَّاشدين وَعُمَر بن عَبْدِ العَزِيْزِ أَحْسَنَ مِنْ سِيرته، وَلاَ أَكْثَر تَحرِّيًا مِنْهُ لِلْعدل، وَكَانَ لاَ يَأْكُل وَلاَ يَلبس وَلاَ يَتصرف إِلاَّ مِنْ مِلْكٍ لَهُ قَدِ اشترَاهُ مِنْ سهمه مِنَ الغَنِيْمَة. وَكَانَ يَتهجَّد كَثِيْرًا، وَكَانَ عَارِفًا بِمَذْهَب أَبِي حَنِيْفَةَ

 

„Ich hab mir die Biographien [der Herrscher] angeschaut und nach den rechtgeleiteten Kalīfen und Umar ibn abd il-Azīz sah ich niemanden, der eine bessere Biographie hatte als seine. Und ich fand niemanden, der bemühter war im Streben nach Gerechtigkeit. Und er aß nicht, kleidete sich nicht und nahm nichts, außer von seinem Eigentum und von dem, was er erbeutete aus der Kriegsbeute mit seinen Pfeilen. Er machte viel Tahajjud [Gebet in der Nacht] und er war Kenner der Rechtsschule Abū Hanīfas.“

 

[Ibn Athīr, al-Kāmil; Dhahabī, Siyar A’lām an-Nubalā]

 

Imām Ibn Kathīr [rahimahullāh] schreibt:

وقد كان الملك نور الدين حسن الخط كثير المطالعة للكتب الدينية ، متبعا للآثار النبوية ، محافظا على الصلوات في الجماعات ، كثير التلاوة محبا لفعل الخيرات ، عفيف البطن والفرج ، مقتصدا في الإنفاق على نفسه وأهله وعياله في المطعم والملبس ، ولم تسمع منه كلمة فحش قط في غضب ولا رضا .

 

„Der König Nūr ud-Dīn war belesen in [islamisch] religiösen Büchern, und er folgte den Überlieferungen des Propheten ﷺ, er hielt die Gebete in der Gemeinschaft ein und las viel [Qur’ān] und er liebte es viele gute Taten zu verrichten. Er züchtige seinen Bauch und sein Geschlechtsteil [d.h. Er bewahrte es vor schändlichem] und er pflegte für sich und seine enge Familie und Sippe an Nahrung und Kleidung sorgfältig auszugeben. Man hörte von ihm nie schmutziges Gerede, weder wenn er zornig war noch in Zufriedenheit.

 

وكان شجاعا صبورا في الحرب ، يضرب المثل به في ذلك ، وكان يقول : قد تعرضت للشهادة غير مرة فلم يتفق لي ذلك . وقال له يوما الفقيه قطب الدين النيسابوري : بالله يا مولانا السلطان لا تخاطر بنفسك ; فإنك لو قتلت قتل جميع من معك وأخذت البلاد . فقال : اسكت يا قطب الدين ، من هو [ ص: 486 ] محمود ؟ من كان يحفظ البلاد قبلي ؟ الله لا إله إلا هو . قال : فبكى من حضر .

 

„Und er war tapfer und standhaft im Krieg, deswegen war er immer an vorderster Front. Man sagte deswegen: „er kämpfte viele Male um den Märtyrertod zu erlangen, doch er erlangte es nicht. So sagte eines Tages der Faqīh Qutb ud-Dīn an-Naysapūrī [rahimahullāh] zu ihm: „Bei Allāh, oh unser Meister des Sultāns! Gefährde dich selbst nicht! Denn wahrlich, wenn du getötet wirst, dann werden wir alle getötet und unsere Länder werden eingenommen! So sagte er: „Sei leise oh Qutb ud-Dīn! Wer ist dieser Mahmūd [d.h. Er selbst]? Wer beschützte denn unsere Länder vorher? Allāh! Außer Dem kein anderer Gott da ist! Er sagte: „Dann weinten alle die anwesend waren.““

[Ibn Kathīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, 16/482]

 

وقال أبو الفرج بن الجوزي جاهد ، وانتزع من الكفار نيفا وخمسين مدينة وحصنا ، وبنى بالموصل جامعا غرم عليه سبعين ألف دينار ، وترك المكوس قبل موته ، وبعث جنودا فتحوا مصر ، وكان يميل إلى التواضع وحب العلماء والصلحاء ، وكاتبني مرارا ، وعزم على فتح بيت المقدس ، فتوفي في شوال سنة تسع وستين وخمسمائة

 

Abū al-Faraj Ibn al-Jawzī [rahimahullāh] sagte: „er war kämpferisch und eroberte von den Ungläubigen genau fünfzig Städte und Festungen. Und er baute die Infrastruktur in Mosul aus, welche beschädigt wurde und investierte dafür 70.000 Dīnār. Vor seinem Tod erließ er die Maut. Und er schickte die Armee los, welche Ägypten eroberte. Er war bescheiden und liebte die Gelehrten und die Rechtschaffenen und er schrieb mir [Ibn al-Jawzī] mehrmals [Briefe]. Er war entschlossen Jerusalem zu erobern, doch starb im Šawwāl des Jahres 569.

 

قال سبط الجوزي حكى لي نجم الدين بن سلام عن والده أن الفرنج لما نزلت على دمياط ، ما زال نور الدين عشرين يوما يصوم ، ولا يفطر إلا على الماء ، فضعف وكاد يتلف ، وكان مهيبا ، ما يجسر أحد يخاطبه في ذلك ، فقال إمامه يحيى : إنه رأى النبي -صلى الله عليه وسلم- في النوم يقول : يا يحيى ، بشر نور الدين برحيل الفرنج عن دمياط . فقلت : يا رسول الله ، ربما لا يصدقني . فقال : قل له : بعلامة يوم حارم . وانتبه يحيى ، فلما صلى نور الدين الصبح ، وشرع يدعو ، هابه يحيى ، فقال له : يا يحيى ، تحدثني أو أحدثك ؟ فارتعد يحيى ، وخرس ، فقال : أنا أحدثك ، رأيت النبي -صلى الله عليه وسلم- هذه الليلة ، وقال لك كذا وكذا . قال : نعم ، فبالله يا مولانا ، ما معنى قوله : بعلامة يوم حارم ؟ فقال : لما التقينا العدو ، خفت على الإسلام ، فانفردت ، ونزلت ، ومرغت وجهي على التراب ، وقلت : يا سيدي ، من محمود في البين ، الدين دينك ، والجند جندك ، وهذا اليوم افعل ما يليق بكرمك . قال : فنصرنا الله عليهم

 

„[Der Sohn von] ibn al-Jawzī Sibt erzählt das Najm ad-Dīn b. Salām von seinem Vater erzählte, dass als die Franken Dimyāṭ angriffen, Nūr ad-Dīn durchgängig für zwanzig Tage fastete, und sein Fasten nur mit Wasser brach und deshalb er immer schwächer wurde bis er sogar dem Tode nahe kam und er war furchteinflößend, sodass ihn niemand darauf ansprach. Sein Imām Yaḥyā sagte, dass er den Propheten im Traum sah, wie Er sagte: O Yaḥya, verkünde Nūr ad-Dīn die fohre Botschaft des Rückzugs der Franken aus Dimyāṭ. Yaḥya sagte: O Prophet, er wird mir nicht glauben. Der Prophet ﷺ sagte: sag ihm er soll Ausschau halten nach dem Tag Hārims, und gib Acht Yaḥyā!“ Als Nūr ud-Dīn das Morgengebet verrichtete und Du’ā machen wollte, wollte Yahyā ihn aufmerksam machen doch er kam zuvor und sagte : O Yayhā, willst du mir was erzählen oder ich dir? Da war Yahyā sichtlich verwirrt und sprachlos, doch sagte dann: „Ich erzähle dir was. Ich habe diese Nacht den Propheten im Traum gesehen und er sagte dir dies und jenes.“ Er [Nūr ud-Dīn] sagte: „Richtig.“ [Yahya sagte:] „So bei Allāh, oh Meister! Was ist die Bedeutung vom Ausschau halten nach dem Tag Hārims?“ Er sagte: „Als wir den Feind trafen, fürchtete ich um den Islam und zog mich zurück und stieg (vom Reittier) ab und machte mein Gesicht auf der Erde schmutzig und sagte: „O mein Herr, welcher in allen Sphären gepriesen wird, die Religion ist deine Religion und die Armee ist deine Armee, so tue an diesem Tag was deiner Ehrwürdigkeit geziemt.“ Er sagte: „So verhalf uns Allah gegen sie zum Siege.“

[Dhahabī, Ibid]

 

Seine Aqīda:

أثنى صاحب كتاب الروضتين في أخبار الدولتين النورية والصلاحية على عقيدة السلطان نور الدين غير مرة، وصاحب الروضتين هو شهاب الدين عبد الرحمن بن إسماعيل بن إبراهيم بن عثمان المقدسي الدمشقي الشافعي الأشعري، المعروف بأبي شامة المتوفى سنة ـوهو من شيوخ النوو

 

„Der Autor des Buches „ar-Rawdatayn fī Akhbār ad-Dawlatayn an-Nurīyat wa Salāhīyat“ lobte die Aqīda von Sultān Nūr ud-Dīn mehrmals. Und der Autor des Buches ist: Šihāb ud-Dīn abd ir-Rahmān ibn Ismā’īl ibn Ibrāhīm ibn Uthmān al-Maqdisī ad-Dimašqī der Šāfi’īte der Aš’ārīte, bekannt unter Abī Šāmah al-Matūfī [gest. 665 n.H.] er ist von den Lehrern von Imām Nawawī.“

 

Ibn Kathīr sagte:

 

قال العماد: وفيها (أي سنة ثمان وستين وخمسمائة): وصل الفقيه الإمام الكبير قطب الدين النيسابوري، وهو فقيه عصره ونسيج وحده، فسر به نور الدين وأنزله بحلب بمدرسة باب العراق، ثم أتى به إلى دمشق فدرس بزاوية جامع الغربية المعروفة بالشيخ نصر المقدسي، ثم نزل بمدرسة الجاروق، ثم شرع نور الدين بإنشاء مدرسة كبيرة للشافعية، فأدركه الأجل قبل ذلك. قال أبو شامة: وهي العادلية الكبيرة التي عمرها بعد ذلك الملك العادل أبو بكر بن أيوب

 

„Und al-Imād sagte: in diesem [d.h. Jahr 568] erreichte der Faqīh, der große Imām, Qutb ud-Dīn an-Naysapūrī, und er ist der Rechtsgelehrte seiner Zeit gewesen, Nūr ud-Dīn und er gründete mit ihm in Aleppo eine Universität, dann ging er mit ihm nach Damaskus und er unterrichtete an der „Sawīyat Jāmi….Dann hat er sich in der al-Jaruq Schule aufgehalten, darauffolgend hat Nur ud-Dīn angefangen, eine große Schule für die Šāfi’īten zu bauen, und ist aber davor leider gestorben. Abu Šāmah sagte: Es ist „al-Adilīya al-Kabīra“, die der gerechte König Abu Bakr ibn Ayyūb mit einem Minarett versehen ließ.“

 

[Ibn Kathīr, al-Bidāya wa an-Nihāya]

 

Wer war Qutb ud-Dīn an-Naysapūrī rahimahullāh ?

Der Historiker und Schriftsteller Taqī ud-Dīn al-Maqrīzī [rahimahullāh gest. 845 n.H.] schreibt:

 

وحفظ صلاح الدين في صباه عقيدة ألفها له قطب الدين أبو المعالي مسعود بن محمد بن مسعود النيسابوري، و صار يحفظها صغار أولاده، ولذلك عقدوا الخناصر وشدوا البنان على مذهب الأشْعَرِي، وحملوا في أيام مواليهم كافة الناس على التزامه، فتمادى الحال على ذلك جميع أيام الملوك من بني أيوب

 

„Salāh ud-Dīn al-Ayyūbī lernte als er klein war die Aqīda welche Qutb ud-Dīn Abū al-Ma’ālī Mas’ūd ibn Muhamamad ibn Mas’ūd an-Naysapūrī für ihn schrieb, was er dann auch seinen Kindern auferlegte, dass sie es lernen. Deswegen schätzten sie  die Madh’hab der Aš’ārīs sehr hoch und hielten fest daran und verbreiteten dies auch unter den Massen und es hielt inne unter allen Ayyūbīten.“

 

[Maqrīzī, Khatat, Salāh ud-Dīn al-Ayyūbī]

 

Ein großer Gelehrter der Qutb ud-Dīns Schüler war: „Fakhr ud-Dīn ibn Asākir.“

Qadī Taj ud-Dīn abd il-Wahhab ibn Alī as-Subkī [rahimahullāh] schreibt:

 

وتفقه بدمشق على الشيخ قطب الدين النيسابوري وزوجه بابنته واستولدها، وسمع الحديث من عميه الإمامين الحافظ الكبير أبي القاسم والصائن هبة الله وجماعة، وحدث بمكة ودمشق والقدس… كان الشيخ فخر الدين ابن عساكر مدرسا بالمدرسة العذراوية وهو أول من درس بها والنورية والجاروخية وهذه الثلاث بدمشق والمدرسة الصلاحية بالقدس يقيم بالقدس أشهرا وبدمشق أشهر

 

„Er [al-Fakhr Ibn Asākir] lernte Fiqh in Damaskus bei dem Šaykh Qutb ud-Dīn an-Naysapūrī und seiner Frau. Und er hörte Hadīth bei seinen beiden Onkeln, den beiden Imāmen dem großen Hāfiz Abī al-Qāsim [Ibn Asākir] und as-Sā’in Hibbatillāh und einer Gruppe [weiterer Gelehrter]. Und er überlieferte [von den Gelehrten] aus Mekka, Damaskus und Jerusalem. Der Šaykh Fakhr ud-Dīn Ibn Asākir unterrichtete in der Universität von al-Azrawīya, und er war der erste der in ihr unterrichtete und in an-Nūrīya wa aj-Jarūkhiya und dies in drei [Städten] in Damaskus in der Universität Salāhīya….“

 

[Ibn Subkī, Tabaqāt uš-Šāfi‘īyat ul-Kubrā]

 

Ibn Kathīr sagte über Fakhr ud-Dīn Ibn Asākir:

 

اشتغل الشيخ فخر الدين من صغره بالعلم الشريف على شيخه قطب الدين مسعود النيسابوري، فتزوج بابنته ودرس مكانه بالجاروخية، وبها كان يسكن في إحدى القاعتين اللتين أنشأهما، وبها توفي غربي الإيوان. ثم تولى تدريس الصلاحية الناصرية بالقدس الشريف

„Der Šaykh Fakhr ud-Dīn Ibn Asākir arbeitete mit den jüngeren in der „Ilm uš-Šarīf“ nach dem Beispiel seines Šaykhs Qutb ud-Dīn Mas’ūd an-Naysapūrī. Er heiratete seine Tochter und unterrichtete in seinem Ort in der [Universität] al-Jārūkhīya…. Dann wandte er sich nach Jerusalem und unterrichtete an der as-Salāhīya an-Nāsirīya [die von Salāh ud-Dīn gegründete Universität] im ehrbaren Jerusalem [Quds].“

[Ibn Kathīr, Ibid]

 

Qādī Taj ud-Dīn Ibn Subkī erwähnt, dass der Šaykh Fakhr ud-Dīn Ibn Asākir in der Universität as-Salāhīya in Jerusalem das Werk „Aqīdatul Muršida“ rezitierte und, dass der Šaykh Salāh ud-Dīn Khalīl Ibn Kaykaldī al-Alā’ī sagte:

 

وهذه العقيدة المرشدة جرى قائلها على المنهاج القويم والعقد المستقيم وأصاب فيما نزه به العلي العظيم

 

„Dies ist die führende Aqīda [Aqīdatul Muršidat], welche der Sprecher auf dem festen Weg und der festen Aqīda sein lässt…“

 

Ibn Subkī rezitiert dann dieses Schriftstück und sagt abschließend:

هذا ءاخر العقيدة وليس فيها ما ينكره سني

„Dies ist das Ende des Aqīdawerks und in ihm gibt es absolut nichts was man kritisieren könnte.“

 

[Ibn Subkī, Tabaqāt uš-Šafi‘īyat ul-Kubrā]

 

Der Autor dieses Schriftstücks ist Abū Tūmarat, Abū Abdillāh Muhammad Ibn Abdillāh al-Hassanī, gestorben im Jahre 523 über den as-Subkī sagte:

 

كان أشعريا صحيح العقيدة أميرا عادلا داعيا إلى طريق الحق

 

„Er war ein Aš’ārī mit korrekter Aqīda, ein gerechter, zum Islam rufender Amīr auf dem rechten Weg.“

 

[Ibn Subkī, Ibid]

 

Wir zitieren nun aus dem Aqīdatul Muršidat:

الله”موجـــودٌ قبـــل الخلقِ، ليس له قبلٌ ولا بعدٌ، ولا فــــــــوقٌ ولا تحــتٌ، ولا يَمينٌ ولا شمـالٌ، ولا أمامٌ ولا خلفٌ، ولا كـلٌّ، ولا بعضٌ، ولا يقالُ متى كـانَ ولا أينَ كـانَ ولا كيفَ، كان ولا مكان، كوَّنَ الأكـــــوانَ ودبَّـر الزمـــــانَ، لا يتقيَّدُ بالزمــــــانِ ولا يتخصَّصُ بالمكــــان

 

„Allāh, existierte vor der Schöpfung. Es gibt’s nicht was vor Ihm [existierte] und nichts nach Ihm. Nichts ist über Ihm und nichts ist unter Ihm, nichts ist rechts von Ihm und nichts links, und nichts ist vor Ihm und nichts hinter Ihm. Nicht im Ganzen und nichts in Stücken. Man sagt nicht WANN war Er und auch nicht WO war er und auch nicht WIE, denn Er WAR da gab es noch keinen Ort, er machte das Universum und machte die Zeit, und ist unabhängig von den Gezeiten und er nimm auch nicht die Orte ein. [d.h. Er ist erhaben über all dem erwähnten].“

 

[Aqīdatul Muršidat]

 

Seine Liebe zu den Gelehrten und zu den Sūfīs:

Ibn Kathīr überliefert:

 

وكان يجمع الفقهاء عنده والمشايخ والصوفية ويكرمهم ويعظمهم، وكان يحب الصالحين، وقد نال بعض الأمراء مرة عنده من بعض الفقهاء، وهو قطب الدين النيسابوري، فقال له نور الدين: ويحك إن كان ما تقول حقًا فله من الحسنات الكثيرة الماحية لذلك ما ليس عندك مما يكفر عنه سيئات ما ذكرت إن كنت صادقًا، على أني والله لا أصدقك، وإن عدت ذكرته أو أحدًا غيره عندي بسوء لأودبنك. فكف عنه ولم يذكره بعد ذلك

 

„Er sammelte um sich die Fuqahā, die Mašā’ikh und die Sūfīs und er behandelte sie großzügig und verherrlichte sie. Und er liebte die rechtschaffenen, und er erlangte viele Dinge [des Wissen] von einigen Fuqahā und darunter Qutb ud-Dīn an-Naysapūrī…..“

 

[Ibn Kathīr, al-Bidāya wa an-Nihāya, Band 12, Seite 347]

 

Ibn as-Subkī überliefert in der Biographie von dem großen Hāfiz Abūl Qāsim Ibn Asākir folgendes:

 

وكان الملك العادل محمود بن زنكي نور الدين قد بنى له دار الحديث النورية فدرس بها إلى حين وفاته

 

„Der gerechte König Mahmūd Ibn az-Zingī Nūr ud-Dīn errichtete für ihn die Dār ul-Hadīth an-Nūrīyat [Universität] und er [Ibn Asākir] unterrichtete in ihr bis er starb.“

[Tabaqāt uš-Šafi‘īya]

 

Und Ibn Asākir war einer der größten Verfechter der Ašārītischen Schule. Das ging soweit, dass die Hanbalīten seiner Zeit ihn so sehr anfeindeten, dass er nicht mehr in ihre Bezirke gehen konnte.

 

Und der Autor von „ar-Rawdatayn“ retirieret Ibn Athir den Autor von al-Kāmil wie folgt:

وبنى الرُّبُط والخانقاهات في جميع البلاد للصوفية

„Und er [Nūr ud-Dīn] az-Zingī errichtete für die Sūfīs überall Khanaqas.“

[ar-Rawdatayn, Band 1, Seite 106]

 

Möge Allāh sich Nūr ud-Dīn az-Zingī und allen hier erwähnten Gelehrten erbarmen und sie mit dem höchsten belohnen.

 

Und wer hat mehr geleistet als diese Männer als das er niemand anderen gefunden hat als diese um sich ihre Münder fusselig zu reden.

 

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