November 20, 2017

Niemals aufgeben!

Ibn Qudāma al-Maqdisī [rahimahullāh] (gestroben 7. Juli 1223 in Damaskus) überliefert von Imām Šiblī [rahimahullāh] folgendes Ereignis:

كنت في قافلة بالشام فخرج الأعراب فأخذوها وجعلوا يعرضونها على أميرهم
فخرج جراب فيه سكر ولوز فأكلوا منه والأمير لا يأكل فقلت له لم لا تأكل فقال أنا صائم فقلت تقطع الطريق وتأخذ الأموال وتقتل النفس وأنت صائم فقال يا شيخ أجعل للصلح موضعا فلما كان بعد حين رأيته يطوف حول البيت فقلت أنت ذاك الرجل فقال ذاك الصوم بلغ بي هذا المقام

„Ich befand mich in einer Karawane nach Šām [Syrien] und sie wurde von Wüstenarabern überfallen, so nahmen sie [die Besitztümer] an sich und brachten es ihrem Anführer. Sie öffneten einen Sack und fanden darin Zucker und Mandeln und sie alle aßen davon, jedoch aß der Anführer nicht mit. Ich fragte ihn: „Wieso isst du nicht mit ?“ Und er antwortete: „Ich faste.“ Ich fragte [erstaunt]: „du überfällst die Wege, beschlagnahmst die Besitztümer, tötest Menschen und dann fastest du auch noch?“ Er antwortete: „Oh Šaykh, wir sollten die Wege [zu Allāh] offen halten.“ Nach einiger Zeit sah ich ihn irgendwann in der Pilgerfahrt das heilige Haus [Allāhs] umkreisen, und sagte: „Du bist doch dieser Mann!“ Und er sagte: „Es ist das Fasten welches mich beförderte zu diesem Ort!“

[Ibn Qudāma, at-Tawābīn, 1/276]

Die Moral der Geschichte ist, dass egal was man tut, man soll nicht denken „ich mache doch dies und jenes ich kann doch jetzt nicht Beten/Fasten……

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