September 26, 2017

Imam Dhahabi entschuldigt „Shirk“ (Götzendienst)

Imam Dhahabi über Shafaa (Fürsprache)


 

Imām Šams ud-Dīn Abū Abdillāh Muhammad ibn Ahmad ibn Uthmān adh-Dhahabī ad-Dimašqī ad-Diyārbakrī at-Turkmānī [rahimahullāh (gestorben am 3. Februar 1348, Damaskus, Syrien)] überliefert über Bahā ud-Dīn al-Madiqsī folgendes von Imām ibn Sātīl:

وابن شاتيل ، وكان لَهُ ابنٌ شيخٌ إذا جَلَسنا تبيَّنَ كأنَّه الأبُ ، وعَمِيَ على كِبَرٍ ، وبقيَ سبعين يومًا أعمى ، ثمّ برئَ وعادَ بصرُهُ يعني الابن فسألنا الشيخَ عن السبب فذكر لنا أنَّه ذهب به إلى قبر الإِمام أحمد وأنّه دَعا وابتهلَ ، وقلتُ : يا إمام أحمد أسألُكَ إلّا شفعت فيه إلى ربِّك ، يا ربِّ شَفِّعه في وَلَدي ، وولدي يُؤمِّن ، ثمّ مضينا
فلمّا كَانَ اللّيلُ استيقظ ، وَقَد أبْصَر

„Und ibn Šātīl, und er hatte einen alten Sohn, wenn wir mit ihm zusammen saßen sah es so aus, als ob er der Vater wäre. Er ist mit dem Alter blind geworden, und verblieb 70 Tage in Blindheit, hierauf wurde er wieder geheilt, also der Sohn. Ich fragte den Šaykh nach der Ursache so erzählte er uns, dass er ihn zum Grab von Imām Ahmad mitgenommen hatte und dort Bittgebete [zu Allāh] machte. Er [der Šaykh] sagte: „Oh Imām Ahmad, ich bitte dich, lege Fürsprache bei deinem Herrn ein [damit er geheilt wird]. Oh mein Herr, lass ihn bitte fürsprechen für meinen Sohn, und mein Sohn sagte Amin. Wir gingen dann, und als es dann Nacht wurde, wachte er auf und hatte sein Augenlicht wieder.“

[Dhahabī, Tārīkh al-Islām, Nr. 7975]

Wenn jetzt diese Tat Götzendienst sein sollte, dann stellt sich hier die Frage warum hat Imām Dhahabī sowas überliefert ohne auf den Širk hinzuweisen? Dann gibt es immer noch die Ultra Philosophen, die dann kommen und sagen: „Woher weißt du ob Imām Dhahabī, den Täter nicht trotzdem als Mušrik sah? Nur weil er es überliefert, muss es nicht heißen, dass der Täter nicht trotzdem ein Götzenanbeter war.“

Wäre es so, dann wäre Imām Dhahabī der Entschuldiger eines Götzenanbeters und somit ebenfalls ein Götzenanbeter, weil er den Götzenanbeter entschuldigt.

Dann erwidern sie wieder: „Ja aber hieraus wird nicht erkenntlich, dass Imām Dhahabī den Täter als Muslim sieht.“

Doch gepriesen sei Allāh, dem Herrn der Tinte, der die Tinte dienstbar für den Menschen machtes sodass durch die Tinte die Rechtleitung kommt.

Der selbe Imām Dhahabī [rahimahullāh] schreibt in seinem berühmten „Siyar a’lām an-Nubalā“ in der Biographie zu dem „Täter“ Imām Šātīl [rahimahullāh]:

الشَّيْخُ الْجَلِيلُ ، الْمُسْنِدُ ، الْمُعَمَّرُ أَبُو الْفَتْحِ عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ مُحَمَّدِ بْنِ نَجَا بْنِ شَاتِيلَ ، الْبَغْدَادِيُّ ، الدَّبَّاسُ .

„Der edle Šaykh [!!!], al-Musnid, al-Mu’ammar, Abū al-Fath Ubaydullāh ibn Abdillāh ibn Muhammad ibn Najā ibn Šātīl, al-Baghdādī, ad-Dabās…“

[Dhahabī, Siyār a’lām an-Nubalā]

Jetzt bleiben zwei Optionen für die Aufrichtigen offen. Entweder man sieht es ein, dass diese Sache eine Sache ist, wie es ALLE Gelehrten behandelten, nämlich ein Thema von Fiqh und somit gar kein Stoff für Diskussion und erst recht kein Gottesbeigesellung. Oder diese Tat ist Gottesbeigesellung, und Imām ibn Šātīl ist ein Beigeseller und Imām Dhahabī [sein Entschuldiger] ist ebenfalls in den großen Širk gefallen, da er ihn trotz seiner Tat als Muslim sieht.

Und an jene, die sagen, wir machen erst Takfīr nachdem wir den Beweis aufstellen. Wollt ihr Imām Dhahabī Tauhīd Unterricht geben? Wollt ihr ihm auch Hujja geben?

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