November 20, 2017

Imām Imād ud-Dīn ibn Kathīr über das Hören der Toten

Imām Imād ud-Dīn ibn Kathīr [rahimahullāh] sagte in seiner Erläuterung zu folgendem Vers der Sure ar-Rūm folgendes:

فَإِنَّكَ لَا تُسْمِعُ الْمَوْتَىٰ وَلَا تُسْمِعُ الصُّمَّ الدُّعَاءَ إِذَا وَلَّوْا مُدْبِرِينَ

„Weder kannst du die Toten hörend machen, noch kannst du die Tauben den Ruf hören lassen, wenn sie [Allāh] den Rücken kehren“

والصحيح عند العلماء رواية ابن عمر ، لما لها من الشواهد على صحتها من وجوه كثيرة ، من أشهر ذلك ما رواه ابن عبد البر مصححا [ له ] ، عن ابن عباس مرفوعا : “ ما من أحد يمر بقبر أخيه المسلم ، كان يعرفه في الدنيا ، فيسلم عليه ، إلا رد الله عليه روحه ، حتى يرد عليه السلام

وثبت عنه صلى الله عليه وسلم أن الميت يسمع قرع نعال المشيعين له ، إذا انصرفوا عنه ، وقد شرع النبي صلى الله عليه وسلم لأمته إذا سلموا على أهل القبور أن يسلموا عليهم سلام من يخاطبونه فيقول المسلم : السلام عليكم دار قوم مؤمنين ، وهذا خطاب لمن يسمع ويعقل ، ولولا هذا الخطاب لكانوا بمنزلة خطاب المعدوم والجماد ، والسلف مجمعون على هذا ، وقد تواترت الآثار عنهم بأن الميت يعرف بزيارة الحي له ويستبشر ، فروى ابن أبي الدنيا في كتاب القبور عن عائشة ، رضي الله عنها ، قالت : قال رسول الله صلى الله عليه وسلم : “ ما من رجل يزور قبر أخيه ويجلس عنده ، إلا استأنس به ورد عليه حتى يقوم

„Und die authentische Ansicht der Gelehrten ist die Meinung von Abdullāh ibn Umār, es findet [außerdem] Bestätigung für seine Richtigkeit durch viele Wege.

Von den bekanntesten dieser [Bestätigungen] ist, was Ibn abd al-Barr überliefert und es als authentisch einstufte, von Ibn Abbās in einer marfū Form [nämlich]: „Niemand geht an dem Grab seines Glaubensbruders [Muslim] vorbei, den er kannte und grüßt ihn, ohne das Allāh seine Seele wiederherstellt und [ihm erlaubt] ihn zurück zu grüßen.“

Es ist fest etabliert [überliefert] von ihm (sallallahu aleyhi wa salam), dass er seiner Ummah beauftragte, wenn sie die Insassen der Gräber grüßen, so sollen sie sie grüßen in dem man sie persönlich grüßt [also direkt], so das der der grüßt sagt: „Friede sei mit euch, Wohnsitz der Gruppe der Gläubigen“ und so eine Adressierung ist [ausschließlich] für jemanden der hört und denkt.

Wäre es nicht so, so wäre diese Adressierung wie die Adressierung an einen Abwesenden [Person] oder einem unbeseeltem Objekt. Die Salaf [Altvorderen] sind sich darüber einig [!!!] weil die Überlieferungen darüber Mutawātir [reichlich] sind, dass die Toten wissend darüber sind wer sie besucht und sich freuen.

Und Ibn Abī ad-Dunyā überliefert dazu in seinem Buch über die Gräber, von Ā’iša [radī Allāhu anha] welche sagte; „Der Gesandte Allāhs (sallallahu aleyhi wa salam) sagte: „Wenn ein Mann das Grab seines Bruders besucht und sich dort setzt [d.h. dort Zeit verbringt] so hört er [der Grabbewohner] ihn und antwortet ihm so lange, bis er aufsteht [und geht].““

[Ibn Kathīr, Tafsīr al-Qur’ān al-Adhīm, 30:52, 3/438]

 

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