August 21, 2017

Imam Ahmad und das Küssen des Prophetengrabs

Šaykh Badr ud-Dīn al-Aynī al-Hanafī [rahimahullāh 762-855 n.H.] schreibt in seinem Kommentar zu Sahīh al-Bukhārī folgendes:

‎وقال أيضا (أي شيخ زين الدين)؛ وأما تقبيل أمكان الشريفة على قصة التبرك، وكذلك تقبيل أيدي الصالحين وأرجلهم فهو حسن محمود بإعتبار الفصة النية، وقد سأل أبو هُريرة الحسن، رضي الله تعالى عنه، أن يكشف له المكان الذي قبله، رسول الله ﷺ، وهو سرتة، فقبله تبركاً بآثاره وَذُرِّيَّتِهِ ﷺ وقد كان ثابت البناني لا يدع يد أنس، رضي الله تعالى عنه، حتى يقبلها ، ويقول؛ يد مست يد رسول الله ﷺ، وقال أيضا؛ و أخبرني الحافظ أبو سعيد ابن علائي قال؛ رأيت في كلام أحمد بن حَنْبَل جزء قديم عليه خط ابن ناصر وغيره من الحفاظ، إن الإمام أحمد سأل عن تقبيل قبر النبي ﷺ وتقبيل منبره وقال؛ لا بأس بذلك، قال (أي شيخ زين الدين)؛ فأريناه للشيخ تقي الدين ابن تيمية فصار يتعجب من ذلك، ويقول؛ عجيب أحمد عندي جليل يقوله؟ هذا كلامه أو معنى كلامه، وقال؛ وأي عجب في ذلك،

„Und er [Šaykh Zayn ud-Dīn al-Wardī, der Šaykh von al-Aynī und Schüler von Ibn Taymīyah] sagte: „Was das Küssen der ehrenwerten Plätze angeht, mit der Absicht Segen [Allāhs] zu bekommen, wie es auch der Fall ist beim Küssen der Hände und Füße der rechtschaffenen so ist dies GUT und LOBENSWERT, wenn die Absicht ist [Allāhs] Segen zu erlangen. Und Abū Hurayrah fragte al-Hassan, Allāh möge ihm wohlgefällig sein, danach, dass er den Platz frei machen soll wo der Gesandte Allāhs ihn küsste, und es war sein Bauchnabel. Und er [Abū Hurayrah] küsste ihn dort um Segen zu erlangen und als Respekt da er sein ﷺ Nachkomme ist. Und Thābit al-Bunānī ließ nicht die Hand von Anas los ehe er sie küsste. Und er pflegte zu sagen: „Diese Hand hat die Hand des Gesandten Allāhs ﷺ berührt.““ Und er [Šaykh Zayn ud-Dīn] sagte ebenfalls: „Und es berichtet mir der Šaykh Abū Sa’īd ibn A’lā’ī, dass er die Worte von Imām Ahmad ibn Hanbal vernahm, in einem alten Buch mit der Handschrift von Ibn Nāsir [al-Hanbalī, rahimahullāh gest. 550 n.H.] und anderen von den Gelehrten, dass Imām Ahmad gefragt wurde über das Küssen des Grabes des Propheten ﷺ und dem Küssen seiner Kanzel und er sagte: „Darin gibt es kein Problem.“ Und er [al-Wardī] sagte: „Und ich brachte es [die Handschriften der früheren Gelehrten] zum Šaykh Taqī ud-Dīn ibn Taymīyyah und er war erstaunt darüber, und er sagte: „Erstaunlich! Ahmad ist groß in meinen Augen!“ Dies war was er sagte oder von Sinn her sagte und er sagte: „Dies ist was erstaunliches.“

[al-Aynī, Umdat ul-Qārī fī Šarh Sahīh al-Bukhārī, Band 9, Seite 345-346]

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