Dezember 16, 2017

Shaykh Abd ul-Ghanī al-Maqdisī al-Hanbalī [541-600 n.H.] der „Grabanbeter“ ?

Shaykh Abd ul-Ghanī al-Maqdisī al-Hanbalī [541-600 n.H.] der „Grabanbeter“ ?

Imām adh-Dhahabī widmete ihm eine 20 Seiten lange Biographie und schreibt:

‎الْإِمَامُ الْعَالِمُ الْحَافِظُ الْكَبِيرُ الصَّادِقُ الْقُدْوَةُ الْعَابِدُ الْأَثَرِيُّ الْمُتَّبَعُ عَالِمُ الْحُفَّاظِ تَقِيُّ الدِّينِ أَبُو مُحَمَّدٍ عَبْدُ الْغَنِيِّ بْنُ عَبْدِ الْوَاحِدِ بْنِ عَلِيِّ بْنِ سُرُورِ بْنِ رَافِعِ بْنِ حَسَنِ بْنِ جَعْفَرٍ الْمَقْدِسِيُّ الْجَمَّاعِيلِيُّ ثُمَّ الدِّمَشْقِيُّ الْمَنْشَأِ الصَّالِحِيُّ الْحَنْبَلِيُّ

„Der Imām, der Großgelehrte, der große Hāfiz, der Vertrauenswürdige, vorbildliche Gottesdiener, der Atharī, der Muttabi‘ [der Imām, den man befolgt], der Gelehrte der Huffāz, Taqī ud-Dīn Abū Muhammad abd il-Ghanī ibn Abd il-Wāhid ibn Alī ibn Surūr ibn Rāfi‘ ibn Hasan ibn Ja’far al-Maqdisī al-Jamā’ilī aus Damaskus, der Sālihī, der Hanbalī.

‎وقَد كَانَ عَلَى رَأس الْأرْبَع مئة الشَّيْخ أَبُوْ حَامِدٍ الْإسْفَرَايينِي، وَعَلَى رَأس الخَمْس مئة أَبُوْ حَاْمِد الْغزَالِي، وَعَلَى رأس السِّت مئة الْحَافِظ عَبْد الْغَنِي، وَعَلَى رَأس السَّبْع مئة شَيْخُنَا أَبُوْ الْفَتْح إبْنُ دَقِيق الْعِيْد.“

„[Ich Dhahabī sage:] Der angekündigte Gelehrte des Anfangs des 4. Jahrhunderts ist Shaykh Abū Hamīd al-Isfarā’īnī, der Gelehrte des 5. Jahrhunderts ist Abū Hamīd al-Ghazālī, der Gelehrte des 6. Jahrhunderts ist al-Hāfiz abd al-Ghanī und der Gelehrte des 7. Jahrhunderts ist unser SHaykh Abūl Fath ibn Daqīq al-Īd.

‎قُلْتُ : حَدَّثَ عَنْهُ الشَّيْخُ مُوَفَّقُ الدِّينِ ، وَالْحَافِظُ عِزُّ الدِّينِ مُحَمَّدٌ وَالْحَافِظُ أَبُو مُوسَى عَبْدُ اللَّهِ وَالْفَقِيهُ أَبُو سُلَيْمَانَ ، أَوْلَادُهُ ، وَالْحَافِظُ الضِّيَاءُ

„Ich [Dhahabī] sage: „Von ihm überliefert der Shaykh Muwaffaq ud-Dīn [Ibn Qudāma] , der Hāfiz Izz ud-Dīn Muhammad, und der Hāfiz Abū Mūsā Abdullāh, der Faqīh Abu Sulaymān, sein Sohn UND DER HĀFIZ AD-DIYĀ [al-Maqdisī].“

[Dhahabī, Siyar a’lām in-Nubalā, Band 21, S. 444 u. 446, Band 14, S.203, Druckversion: Mu’sasat ur-Risāla]

Jetzt schauen wir mal, was sein Schüler Diyā ud-Dīn al-Maqdisī al-Hanbalī von ihm aus erster Hand überliefert, oder sollten wir lieber sagen von Lippe zu Ohr. Es gibt eine einzigartige Handschrift von ihm, dessen Manuskript wir hier mit einfügen, aus der Zahirīya Bibliothek in Damaskus, mit dem Namen „Hikāyat ul-Mansūra“ welche enthalten ist in der „Majāmi ul-Umarīya“. Schaut selbst nach auf dem Foto, da schreibt Dīya ud-Dīn al-Maqdisī genau folgendes:

„Ich hörte den Shaykh, den Imām, den Ālim, den Hāfiz Abū Muhammad abd ul-Ghanī ibn abd il-Wāhid ibn Alī al-Maqdisī sagen: „Etwas tauchte auf meinem Oberarm auf und blieb als vereitert zurück, und ich trank [Medizin], doch es verblieb so [für eine längere Zeit]. Ich verreiste nach Isfahān und kehrte zurück nach Bagdad, jedoch war es immer noch in dem selben Zustand. SO GING ICH ZUM GRAB VON IMĀM AHMAD IBN MUHAMMAD IBN HANBAL, ALLAH MÖGE WOHLGEFÄLLIG MIT IHM SEIN, UND ICH BESTREICHTE DAS GRAB [mit der erkrankten Stelle] UND ES VERSCHWAND UND KEHRTE NIE WIEDER ZURÜCK.“*

[ad-Diyā al-Maqdisī, al-Hikāyat ul-Mansūra, Nr. 3834, Nr. 98, Seite 109 u. 112]

WICHTIG: Allāh gibt Heilung, und Imām Ahmad kann GARNICHTS machen. Es ist nur so, so wie Allāh in manchen Pflanzen Heilung für die Krankheiten legte, so legte er sie [nach einigen Gelehrten] auch auf die Reliquien der Freunde Allāhs und Rechtschaffenen.

Wichtig 2.0: Wenn diese Angelegenheit Shirk ist, dann ist Shaykh abd ul-Ghanī al-Maqdisī ein Mushrik [Allāh bewahre ihn davor] und jene die ihn nicht als Mushrik sehen, haben den Tauhid nicht verstanden blablabla.

 

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